Die Sprache der Mode: Hillary Clinton und Donald Trump, die TV-Debatten und ihre Kleidung

1985 schaffte Roland Barthes in seinem Werk „Die Sprache der Mode“ mit der Beschreibung des vestimentären Codes einen feststehenden Begriff in der Modetheorie der von nun an die Analyse und Interpretation von Kleidung vereinfachen sollte. Kleidung fungierte schon immer als nonverbales Kommunikationsmittel und ist in ihrem Auftreten deutlich subtiler als Mimik oder Gestik. Dennoch verursacht Farbe, Schnitt und Material von bestimmter Kleidung bei uns gewisse Assoziationen. Insbesondere in der Politik wird sich diese Macht der Mode von Nutze gemacht. Aktuell besonders gut zu beobachten im US-Wahlkampf und den TV-Debatten zwischen Hillary Clinton und Donald Trump. Die Sprache der Mode: Hillary Clinton und Donald Trump, die TV-Debatten und ihre Kleidung

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Sundaytalk: Feminismus und Mode.

Kein Thema ist derzeit so sehr in der Popkultur vertreten wie  Feminismus. Es wird sich die Frage gestellt, ob wir mittlerweile davon ausgehen können, dass wir in einer Gesellschaft leben, wo Geschlechterrollen egal geworden sind und sowohl das männliche wie auch das weibliche Geschlecht gleichberechtigt durchs Leben gehen. Oft wird diese Frage mit einem klaren „Nein“ beantwortet, was traurig ist, denn ja es gibt noch immer krasse Unterschiede insbesondere bei der Vergütung von gleicher Arbeit oder beim Denken in Klischees. Doch und das ist WICHTIG zu bedenken, wir sind schon ein ganzes Stück weiter, als noch vor 25 Jahren. Leider noch nicht da, wo wir als vermeidlich aufgeklärte Gesellschaft sein sollten, doch schon ein ganzes Stück weiter. Frauen sind  in Führungspositionen angekommen und werden weitestgehend akzeptiert auch ohne lautstark ihre Macht demonstrieren zu müssen. Diese Demonstration erfolgt heute subtiler und ohne Scheu dabei auch eine Frau sein zu dürfen. Eine Entwicklung die wir auch in der Mode beobachten können.

Sundaytalk: Feminismus und Mode.

Der Kreislauf der Mode: Wieso Trends immer wieder kommen

Dieser eine Satz meiner Mutter, ich habe ihn gehasst: „Das haben wir schon einmal getragen hahahahaha“. Heute ertappe ich mich selber beim verwenden dieses Satzes. Modetrends kommen wieder. Das ist ein Faktum. Aber woran liegt das? Diese Frage beschäftigt mich nun schon mindestens seit meinem Studium und von Zeit zu Zeit bereue ich nicht darüber meine Bachelorarbeit geschrieben zu haben. Der Kreislauf der Mode: Wieso Trends immer wieder kommen

Generation Y: Wir machen das schon

Wir leben im hier und jetzt. Wir wurden zwischen Mitte der achtziger und Anfang der neunziger geboren. Wir können uns nicht mehr im Detail an den Mauerfall erinnern. Wir wissen aber noch ganz genau was wir am 11. September 2001 gemacht haben. Wir kriegen Herzrasen bei der Musik des jungen Justin Timberlakes und der jungen Jennifer Lopez. Wir wurden von unseren Elternhaus bestärkt immer das zu machen, was uns glücklich macht. Man sagt, wir wissen nicht was wir wollen. Man sagt, wir vermischen immer mehr Arbeit und Freizeit. Man sagt, wir wären prädestiniert für psychische Krankheiten. Irgendein schlauer Mensch gab uns einen Namen: Gneration Y. Generation Y: Wir machen das schon